Warum ein Barcamp? – Teil 3

Die Teilnehmenden bestimmen die Themen.

Eine Session kann stattfinden, wenn sie mindestens zwei Personen interessiert.

Die Mindestanzahl von Interessenten für eine Session lautet zwei: die Sessionanbieterin und eine Person, die sich dafür interessiert.

Allerdings darf die Sessionanbieterin selbst auch eine höhere Grenze festlegen, wenn dies beispielsweise für die Methode notwendig ist oder wenn sie den Austausch mit Einzelpersonen lieber in die Kaffeepause verlegen will.

Aus: 10 Goldene Regeln für ein gutes Barcamp (CC BY 4.0) https://www.selbstlernen.net/wp-content/uploads/sites/23/2019/10/ko002-Barcamp-Materialien-10-Goldene-Regeln.pdf

Warum ein Barcamp? Teil 2

Es muss keinen Input geben. Eine Frage reicht.

Ausführliche PowerPoint-Vorträge sind bei einem Barcamp nicht verboten. Lange Inputs sindzwar eher untypisch, aber durchaus möglich, denn die Sessionanbieterin ist frei in derAusgestaltung der Arbeitsform. Aber der entgegengesetzte Fall ist viel wichtiger: Um eineSession anzubieten, reicht es aus, eine Frage formulieren zu können, zu der man sich mitanderen austauschen möchte. Eine solche Ausgangssituation ist typisch für Barcamps, beidenen es um den Austausch untereinander und das Lernen voneinander geht.

Aus: 10 Goldene Regeln für ein gutes Barcamp (CC BY 4.0) https://www.selbstlernen.net/wp-content/uploads/sites/23/2019/10/ko002-Barcamp-Materialien-10-Goldene-Regeln.pdf

Warum ein Barcamp? Teil 1

Was aus einem Barcamp wird, bestimmen die Teilgeber*innen.

Das Programm eines Barcamps wird von den Menschen gemacht, die zu einem Barcamp kommen. Sie sind nicht nur Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern auch Teilgeberinnen und Teilgeber. Es gibt kein Programm, das nicht von ihnen eingebracht wird. Es gibt keine
Themen, die nicht aus ihren Reihen kommen. Es gibt niemanden außer ihnen, der über die Arbeitsformen entscheidet. Das bedeutet: Wer am Abend nach einem Barcamp nach Hause geht und sagt: „Mir hat dieses und jenes Thema gefehlt.“ oder „Ich hätte gerne mehr
Diskussionen geführt.“, der kann sich nicht bei Veranstaltern oder Referenten beschweren. Er muss sich an die eigene Nase fassen, denn er selbst hätte das Thema einbringen und über die
Arbeitsformen entscheiden können.

Aus: 10 Goldene Regeln für ein gutes Barcamp (CC BY 4.0) https://www.selbstlernen.net/wp-content/uploads/sites/23/2019/10/ko002-Barcamp-Materialien-10-Goldene-Regeln.pdf